Häufigste Fragen

Können die Patienten die Bilder nach der Untersuchung gleich mitnehmen?

Die Bilddokumentation erfolgt so wie es auf der Anmeldung von Ihrem zuweisenden Arzt vermerkt wurde. Die Untersuchung kann auf Papier ausgedruckt werden, Sie erhalten eine CD oder Ihr Arzt betrachtet die Bilder direkt auf unserem Bildbetrachtungsprogramm in seiner Praxis. Ihre Untersuchung bleibt in jedem Fall in unserem Langzeitarchiv weiter verfügbar, da in der Schweiz die gesetzliche Mindestaufbewahrfrist 10 Jahre beträgt.

Bis wann ist der schriftliche Befund beim zuweisenden Arzt?

Die meisten Untersuchungen werden innerhalb von wenigen Stunden vom Radiologen beurteilt. Der Bericht wird direkt anschließend an den zuweisenden Kollegen überstellt (per Fax oder E-Mail). Die Beurteilung dauert in Ausnahmefällen etwas länger, wenn noch weitere Spezialisten beigezogen werden oder die Bilder mit Voraufnahmen verglichen werden müssen, die zum Zeitpunkt der Beurteilung nicht vorhanden sind. Da Mammographien in unserem Institut am nächsten Tag zur Sicherheit von einem zweiten Radiologen kontrolliert werden, wird der Mammographie-Bericht in der Regel am darauffolgenden Tag versendet.

Haben Sie ein offenes Gerät (MR/CT)?

Für MRT-Untersuchungen haben wir ein offenes System, in dem die meisten MRI Untersuchungen durchgeführt werden können. Das offene MRT Gerät steht an unserem Standort in Liestal, 2 Min zu Fuss ab Bahnhof Liestal. Unsere Mitarbeiterinnen sind bestens geschult im Umgang mit Patienten mit „Platzangst“ (Claustrophobie) und erleichtern Ihnen die Untersuchung mit vielen kleinen Tricks. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer beruhigenden medikamentösen Therapie mittels Nasenspray oder intravenöser Verabreichung, die fast immer zum Erfolg führt.

Im CT können wir Patienten mit „Platzangst“ fast ausnahmslos problemlos untersuchen, da das Gerät nicht röhrenförmig aufgebaut ist, sondern lediglich einen etwa 60 cm breiten Ring aufweist. Bei den meisten CT Untersuchung ist der Kopf des Patienten außerhalb dieses Ringes.

Ist das MRI- oder CT-Gerät eng?

Die normalen MRT-Geräte sind röhrenförmig gebaut, der Durchmesser der Röhre ist jedoch recht komfortabel. Für Patienten mit „Platzangst“ haben wir ein offenes MRI System an unserem Standort in Liestal, das keinen röhrenförmigen Magneten hat und freie Aussicht auf beide Seiten erlaubt. Auch verfügen wir in Liestal über ein neuestes MRT-System (3-Tesla-Gerät) mit weiterem Durchmesser und einem speziellen Beleuchtungskonzept der MR-Kabine, das zusätzlich zu einer beruhigenden Stimmung beiträgt. Das Gerät der Computertomographie (CT) hat keine eigentliche Röhre, sondern besteht aus einem Ring von ca. 60 cm Breite. Der Durchmesser des Ringes ist weiter im Vergleich zur MRI, so dass auch Patienten mit Platzangst und stark übergewichtige Patienten problemlos untersucht werden können.

Ist die Untersuchung schmerzhaft (z.B. Mammographie)?

Die meisten radiologischen Untersuchungen sind absolut schmerzfrei. Gelegentlich muss im CT und im MRI noch zusätzlich Kontrastmittel über eine Vene verabreicht werden, was dann eine Injektion (Spritze) am Vorderarm bedingt. Bei MRI Untersuchungen der Schulter wird in der Regel als Vorbereitung Kontrastmittel in die Schulter verabreicht mit einem kleinen Stich, was dank lokaler Schmerzmittelgabe ebenfalls sehr gut toleriert wird. Um technisch einwandfreie mammographische Bilder zu erhalten, muss ein ausreichender Druck für eine gleichmässige Kompression erfolgen. Dieser Druck wird aber jeweils nur für einige wenige Sekunden bis zur Bildauslösung aufrechterhalten.

Wie lange dauert die Untersuchung?

Die meisten Untersuchungen dauern deutlich weniger als 30 Minuten. Zusammen mit der Vorbereitung (Trinken von Wasser) können Computertomographie (CT) -Untersuchungen des Bauches über 90 Minuten in Anspruch nehmen, wobei die Untersuchungszeit selbst im CT-Raum ca. 10 bis 15 Minuten beträgt (Die eigentliche Aufnahmezeit im CT beträgt meist weniger als 20 Sekunden). MRI Untersuchungen dauern zwischen 15-40 Minuten und es ist wichtig, dass Sie ruhig und entspannt liegen, da die Bilder über eine Dauer von Minuten aufgenommen werden und deshalb anfällig sind auf Bewegungsunschärfen. Nuklearmedizinische Untersuchungen (z. B. Knochenszintigraphie) dauern je nach Vorbereitungszeit bis zu 4 Stunden.

Müssen sich die Patienten für die Untersuchung speziell vorbereiten (Essen, Trinken etc.)?

Ultraschalluntersuchungen:

Vor Ultraschalluntersuchungen des Bauches sollte der Patient mindestens 4 Stunden vorher nichts gegessen haben und kein Getränk mit Kohlensäure oder Kaffee getrunken haben. Die Harnblase sollte vor der Untersuchung voll sein, da sonst die Organe des kleinen Beckens nicht richtig eingesehen werden können.

 

Mammographie:

Mammographien werden wenn möglich in der ersten Zyklushälfte durchgeführt, da dann das Brustdrüsengewebe weniger wasserdicht ist.

 

MRT der Brust:

Die Mamma-MRT Untersuchungen sollten in der ersten Zyklushälfte zwischen dem 6.-16. Tag durchgeführt werden. In dieser Zeit ist das Brustdrüsengewebe noch nicht so stark hormonell stimuliert, sodass die Beurteilung der Untersuchung erleichtert wird.

 

Computertomographie (CT):

Es ist wichtig, dass Sie vor einer Computertomographie des Brustraumes und des Bauches (Untersuchungen mit Verabreichung von jodhaltigem Kontrastmittel über die Venen) bereits viel trinken, sodass das jodhaltige Kontrastmittel, das während der Untersuchung über die Venen verabreicht wird, schnell vom Körper ausgeschieden werden kann.

Auch ist es wichtig, uns zu informieren ob bei Ihnen in der Vergangenheit bereits Nebenwirkungen nach einer Kontrastmittelgabe aufgetreten sind oder ob Sie nierenkrank sind oder ob Ihre Nierenfunktion nicht normal ist.

Untersuchung des Bauchraumes

Falls Sie für eine CT des Bauchraumes angemeldet sind, müssen Sie in der Regel während mind. 30 Minuten vor Untersuchungsbeginn bei uns im Institut gegen 1 Liter Wasser trinken, damit der Darm für die CT besser zur Darstellung kommt. Falls der Dickdarm speziell untersucht werden soll, kann die Kontrastmittelgabe in den Dickdarm über einen Einlauf notwendig sein.

Tabletten bei Zuckerkrankheit

Patienten mit Zuckerkrankheit, die Tabletten mit dem Wirkstoff „Metformin“ erhalten, sollten diese Tabletten bei eingeschränkter Nierenfunktion 48 Stunden vor und nach einer CT mit Kontrastmittelgabe (über die Vene) nicht einnehmen.

MRT Untersuchungen:

Seit neuerer Zeit sind Herzschrittmacher auf dem Markt, bei welchen unter bestimmten Bedingungen eine MRT-Untersuchung durchgeführt werden kann (MR-compatible; MR- conditional). Hierzu bedarf es aber zunächst einer genauen Abklärung, ob sowohl Schrittmacher und auch Elektroden tatsächlich geeignet sind. Zudem muss der Schrittmacher durch einen Herzspezialisten (Kardiologen) vor der Untersuchung in einen speziellen Status umgestellt werden sowie nach der Untersuchung wiederum zurückgestellt werden. Bitte klären Sie vorgängig mit Ihrem Kardiologen, ob Ihr Schrittmacher für MRI-Untersuchungen zulässig ist.

Falls bei Ihnen metallhaltige Fremdkörper im Körper eingebracht wurden (Schmerzpumpe, künstliche Herzklappen, Herzschrittmacher, Innenohrprothesen/Cochlear Implantat oder Gefässclips im Hirn) sind wir sehr dankbar, wenn Sie vor der Untersuchung bereits den Operateur anfragen, ob diese Implantate MR-sicher sind. Bei Unsicherheit können wir in der Regel am Untersuchungstag die Abklärung nicht schnell genug bewerkstelligen (wir bräuchten genaue Produktangaben), so dass im Zweifelsfall die MR-Untersuchung dann nicht durchgeführt werden kann.

Bekommt der Patient nach der Untersuchung von einem Radiologen Auskunft?

Falls die Arbeitsbelastung es erlaubt und wir die Bilder bereits einsehen konnten, sind wir gerne bereit, Ihnen eine erste Auskunft zum Resultat der Untersuchung zu geben.

Wie komme ich zu Ihrem Institut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln?

Alle unsere Standorte sind mit dem öffentlichen Verkehr sehr einfach zu erreichen:

Sternengasse

Rebgasse

Liestal

Reinach

Gibt es Parkmöglichkeiten?

Sternengasse

Aeschenparking (200m)

Anfoshaus (100m)

Drachen-Parking (100m)

 

Rebgasse

Clarahaus-Parking Aldi (Webergasse, 50m)

Claramatte-Parking (300m)

Rebgasse (ca. 400m)

 

Liestal

Parking Stadtmärt (gleiches Gebäude), Lift zum Institut (1. Stock)

Was kostet die Untersuchung? Werden die Kosten auch von meiner Krankenkasse übernommen?

Um die genauen Kosten einer Untersuchung zu erfahren bitten wir Sie direkt mit der Buchhaltung Kontakt aufzunehmen (Tel.: 061 686 42 42 ) oder via E-mail. Wenn Ihre Untersuchung durch Ihren Hausarzt oder einen Spezialisten angeordnet wurde, wird Ihre Untersuchung (abgesehen vom Selbstbehalt von 10% und Ihrem Franchisenanteil) von der Krankenkasse in den allermeisten Fällen bezahlt. Einzig die Knochendichtemessung (DEXA) wird nur unter speziellen Bedingungen von den Kassen übernommen. Die Abwicklung der Rechnungsstellung erfolgt bei Pflichtleistungen elektronisch direkt an die Krankenkassen. 

Welcher Radiologe beurteilt die Untersuchung?

Unsere Radiologen arbeiten in einem Rotationsprinzip und wechseln daher täglich den Arbeitsplatz zwischen den verschiedenen Standorten. Bei speziellen Problemen wird intern automatisch ein Kollege mit entsprechendem Spezialwissen zugezogen. Wird eine Begutachtung durch einen Kollegen gewünscht, wird diesem Wunsch gerne entsprochen.

Sie finden uns in

Grossbasel

Sternengasse 18
CH-4051 Basel

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Kleinbasel

Untere Rebgasse 18
CH-4058 Basel

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Liestal

Rheinstrasse 16
CH-4410 Liestal

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Reinach

Bruggstrasse 12b
CH-4153 Reinach

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