Nuklearmedizin (NUK)

Szintigraphie

Nuklearmedizinische Methoden erlauben die Funktion bestimmter Organe zu prüfen. Es geht dabei also weniger um die Morphologie bzw. die Beschaffenheit oder das Aussehen eines Organs, was eher mit Ultraschall, CT oder MRT geprüft wird. Zur Untersuchung wird meistens das schwach radioaktive Technetium (Tc99m) verwendet, das dank seiner Kurzlebigkeit nur wenige Stunden im Körper verweilt und dann verfällt und ausgeschieden wird. Die Radioaktivität der Substanzen kann nach ihrer Verteilung im Körper oder in bestimmten Organen von aussen mittels sogenannter Gammakameras gemessen werden Am häufigsten werden Untersuchungen der Knochen, des Herzens oder der Schilddrüse durchgeführt.

An unserem Praxisstandort Sternengasse bieten wir an einer multiplanaren Gamma-kamera folgende Untersuchungen an:

Skelettszintigraphie zur Erfassung allfälliger Knochenmetastasen bei Tumorerkrankungen, zur Erfassung von rheumatischen Erkrankungen und Beurteilung ihres Ausmasses und bei der Suche nach Ermüdungsfrakturen oder Überlastungen, z.B. auch nach Sportverletzungen.

SPECT/CT bei Verdacht auf Prothesenlockerung, aktivierter Arthrosen, zur Differenzierung von degenerativen Veränderungen gegenüber Skelettmetastasen in einem Ganzkörperszintigramm bei Tumorpatienten und zum frühzeitigen Nachweis von knöchernen Stressreaktionen.

Weichteilszintigraphie mittels markierter Kolloide bei Frage nach entzündlichen bzw. infektiösen Knochenerkrankungen.

Schilddrüsenszintigraphie zur funktionellen und morphologischen Diagnostik bei Schilddrüsenstörungen.

Perfusionsszintigraphie der Lungen zur Diagnostik von Lungenembolien bei Patienten, bei denen die Computertomographie nicht möglich ist.

Myokardszintigraphie zur Beurteilung der Herzfunktion und des Herzmuskels bei Thoraxschmerzen und nach Bypassoperationen.

Nierenszintigraphie bei Nierenfunktionsstörungen, gegebenenfalls auch vor Nierentransplantation oder Nierenspende.

DaTSCANTM zeigt die funktionsfähigen Nervenendigungen in gewissen Hirnarealen, die den Botenstoff Dopamin freisetzen. Bei einem M. Parkinson und bei einem Parkinson-Syndrom (Multisystematrophie, supranukleäre Blickparese und corticobasale Degeneration) kommt es zu einem Verlust dieser Nervenendigungen. Die Untersuchung sollte durch einen Neurologen nach bereits durchgeführtem Test (L-Dopa-Test) veranlasst werden.

Standort

Basel Sternengasse

Skelettszintigraphie
SPECT-CT Fuss

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